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Gibt es ihn noch – den Intellektuellen? Oder bleibt nur, ihm ein „Grabmal" (Lyotard) zu setzen? Ähnlich wie im Falle Godots in Becketts Theaterstück herrschen heute Zweifel an seiner Existenz und Wirkungsmacht. Zugleich haben jedoch die Umbrüche der jüngsten Zeit – beschleunigte Globalisierung, Pluralisierungsprozesse, Strukturwandel der Öffentlichkeit – in Verbindung mit Intellektuellenkritik und intellektueller Selbstreflexion neue Rollenmodelle entstehen lassen. Der vorliegende Band beschäftigt sich mit den Wandlungen im Handlungsrahmen, in der sozialen Rolle und in den Wirkungsmustern von Intellektuellen und diskutiert ihre Bedeutung in der politischen Öffentlichkeit seit den 1960er Jahren. Im Zentrum stehen Figuren, die am klassischen Vorbild orientiert blieben, das Wechselverhältnis von Intellektuellen und sozialen Bewegungen, rechter (Anti-)Intellektualismus sowie das Spannungsverhältnis zwischen intellektueller Autonomie und politischem Engagement. Recent upheavals have severely altered the scope for intellectual action. Many today are in doubt whether the intellectual even exists, like Godot in Samuel Beckett’s work. This volume sketches the changes in the social role of intellectuals and discusses their influence in the public sphere since the 1960s.
ISBN: 9783110681406
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 240
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Herausgeber: Gilcher-Holtey, Ingrid Oberloskamp, Eva
Verlag: De Gruyter Oldenbourg
Veröffentlicht: 24.08.2020
Untertitel: Intellektuelle seit den 1960er Jahren
Schlagworte: Contemporary history (1960s) Gesellschaftsgeschichte Intellektuelle Zeitgeschichte (1960er Jahre) intellectuals politische Öffentlichkeit public sphere social history
Ingrid Gilcher-Holtey ist emeritierte Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld. Eva Oberloskamp ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin.