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„Da es mir nicht verstattet ward und da es sogar von fatalen Folgen gewesen wäre, zu meinen Lebzeiten offen zu sagen, was ich von Lenkung und Regierung der Menschen, von ihren Religionen und ihren Sitten halte, so habe ich mich dazu entschlossen, es nach meinem Tode zu sagen.“ Mit diesen Worten leitet der Dorfpfarrer des in der Nordchampagne versteckten Dorfes Étrépigny sein fasst Tausend Seiten umfassendes geistiges Vermächtnis ein. Alle bedeutenden Vertreter der französischen Aufklärung haben von ihm abgeschrieben: Voltaire vor allem, aber auch Montesquieu, Rousseau, Quesnay, Holbach, Diderot und andere. Es ist die große Epoche des freien Denkens, die Jean Meslier einleitet. Wie er lebte, davon wissen wir nur wenig, aber wir können es uns vorstellen, wie er gelebt haben könnte. Er galt als schrullig und aufsässig, rebellierte gegen jede Form von Ungerechtigkeit, religiösem Eifer und stand immer auf der Seite der Bauern, deren philosophierenden Gottesmann er war und deren elendes Leben er mit ihnen teilte: ein atheistischer Franziscus.
Autor: Mager, Günter
ISBN: 9783906212456
Auflage: 1
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 516
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: Weltbuch Verlag
Veröffentlicht: 08.08.2019
Untertitel: und sein Anteil an der Zeit der Aufklärung
Schlagworte: Atheismus Diderot Dirk Kohl Französische Revolution Holbach Jean Meslier Meslier Quesnay Rousseau Voltaire
Günter Mager erlebte seine Kindheit in einem von den Nazis verfolgten und sozialdemokratisch orientierten Elternhaus, das ihn weltanschaulich prägte und ihn zum Gegner faschistischen Handeln und Denkens macht. Er studierte Geschichte und promovierte an der Martin-Luther-Universität Halle. Er lehrte u.a. als Dozent an einer Fachschule.

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