Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Herzlich Willkommen!
Der Zweite Senat hat mit „Lissabon“ seine Europarechtsprechung verschärft und betont in den neueren Entscheidungen zu „Euro-Rettung“ und „Sperrklauseln Europawahl“ seine seit „Maastricht“ vertretene etatistische „Trinitätslehre“ der staatlich-souverän-national verfassten Demokratie. Mit „Recht auf Vergessen I und II“ hat nun auch der Erste Senat auf den EuGH reagiert, indem er sich plötzlich zum „Hüter“ der Europäischen Grundrechte einsetzt und sogar hinter die alte, „europafreundliche“ Solange II-Entscheidung zurückzufallen droht. Es zeigt sich insgesamt, so die zentrale These des Buchs, die „Europafeindlichkeit“ der Staatstheorie des Bundesverfassungsgerichts. Diese resultiert aus überholten Traditionslinien der deutschen Staatsrechtslehre und einem Demokratietheorie-Defizit. Neu in der 9. Auflage hinzugekommen sind u.a. die aktuellen Entscheidungen zum Staatsanleihekaufprogramm (PSPP) der EZB vom Mai 2020.
Autor: van Ooyen, Robert Chr.
ISBN: 9783848773367
Auflage: 9
Sprache: Deutsch
Seitenzahl: 585
Produktart: Kartoniert / Broschiert
Verlag: Nomos
Veröffentlicht: 07.04.2022
Untertitel: Von Solange über Maastricht und Lissabon zur EU-Grundrechtecharta und EZB
Schlagworte: EZB Europarecht Europäische Zentralbank Lissabon Maastricht PSPP Solange Staat Staatsanleihekaufprogramm Völkerrecht